Was sind Subnetzmasken?

Subnetting löst eines der größten Probleme der frühen Internetgeschichte: die verschwenderische Vergabe von IP-Adressen. Lerne, wie Netzwerke in logische Teilnetze aufgeteilt werden – mit CIDR, Subnetzmasken und praktischen Beispielen.

Was sind Subnetzmasken?

Um es besser zu verstehen, gehen wir historisch etwas zurück zu der Anfangsphase der IP-Adressen-Einführung in der Informatik.

Die IP-Klassen (A, B, C)

Die IP-Klassen wurden von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority – unter anderem zuständig für die Zuordnung von IP-Adressen) in den USA verteilt, ohne vorhersehen zu können, dass die IP-Adressen-Verteilung schon zu dieser Zeit eine strukturierte und sparsame Verwaltung hätte bekommen müssen.

Oft hatte man große IP-Adressbereiche an einzelne Unternehmen zugewiesen. Die Ruhr-Universität Bochum besitzt aktuell mit 32.768 Hosts die Hälfte eines Klasse-B-Netzes – in CIDR-Notation: 134.147.0.0/17.

Das Problem: Adressverschwendung

Durch die Digitalisierung und die nun große Nachfrage an IP-Adressen brauchte man einen Weg, IP-Adressen effektiver an Privatpersonen und Unternehmen zuzuweisen.

Die Lösung: Subnetting

Das Subnetting löst dieses Problem, indem IP-Adressen durch eine CIDR in logische Teilnetze aufgeteilt werden.

Stellen Sie sich das wie ein Mehrfamilienhaus vor: Statt das gesamte Gebäude einer einzigen Abteilung zu überlassen, teilt man es in Wohnungen auf – Buchhaltung, IT, Marketing. Jede Abteilung hat ihre eigene Tür und kommt nicht einfach bei der anderen rein. Wer nach draußen will, geht durch die gemeinsame Haustür – den Router.